Die Geschichte

Die urspruengliche Villa des 16. Jahrhunderts wurde von der alteingesessenen Familie Antelminelli auf einem, ihnen seit den Zeiten des Castruccio Castracani degli Antelminelli gehoerenden Fort erbaut. Nach dem Verrat durch Bernardino Antelminelli, zu Gunsten von Florenz, wurden seine Besitztuemer durch die Republik von Lucca konfisziert, wonach die Villa in die Haende der Familie Franciotti ueberging.

Diese verleihte der Villa ihren heutigen Aspekt und fuegten die ehemaligen Pferdestallungen, wo sich die Appartements befinden hinzu. Die architektonischen Zierelemente beruhen auf Plaenen aus dem Jahre 1666.

Anfang des 19. Jahrhunderts, durch Tausch eines weiteren Anwesens welches sich im Park der Villa Reale in Marlia befindet, wurde die Villa zur Sommerresidenz der Erzbischoefe von Lucca. Daher stammt auch die heute noch gebraeuchliche Bezeichnung Villa del Vescovo, was Bischofsvilla bedeutet. Seit 1912 sorgen die gegenwaertigen Besitzer fuer die Erhaltung des Eigentums.